Vol. 6
Rand

Eine Werkschau nach «Nachtasyl» von Maxim Gorki

Regie: Sonja Streifinger

Theaterpädagogik: Anouk Leu

12., 13., 14., und 15. August 2021

Urdorferstrasse 32, Dietikon 

Ein Tag im Nachtasyl, ein Obdachlosenheim. Wir begegnen Menschen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen. Sie werden oft übersehen, auf der Bühne bekommen sie eine Stimme. Schaffen sie es aus ihrem Scheitern zu fliehen?

 

Die Spielenden zeigen in einer Werkschau die Ergebnisse zum Thema «Rand» und «Randständigkeit», die in der Entwicklungsarbeit entstanden sind und geben einen vertieften Einblick in die Figuren aus Maxim Gorkis Stück. Zu sehen sind sie in einem collagenartigen Wimmelbild eines Obdachlosenheims. 

Rand 3_Pink3.jpg
 

Vol. 5
940 Meter

Von Giuseppe Spina

Regie: Giuseppe Spina

 

21. November 2021

KuBaA Kulturbahnhof Affoltern

image3_gelb.jpg
940 Meter 3_gelb.jpg

Schwamendingen – Ein Quartier getrennt durch die Autobahn A1 seit knapp 40 Jahren. Das Projekt der Einhausung, was den aufstrebenden Stadtteil von Zürich wiedervereinen soll, weckt unterschiedliche Gemüter.  Für Ingenieure und Bauleiter bietet das Projekt eine spannende Herausforderung, ist doch die Ein-hausung ein einzigartiges Bauwerk. Die Nachbarschaft erhält ein beispielloses Naherholungsgebiet. Doch aufgrund der Bau-arbeiten müssen auch viele Alteingesessene ihr Zuhause räumen.

Letztendlich soll das Stück aufzeigen, wie in der Schweiz durch ein Engagement von Interessengruppen und Vereinen ein

Prozess angestossen werden kann, der grosse sozial-, finanz- 

und entwicklungspolitische Folgen hat. Dabei interessiert uns weder eine Glorifizierung noch eine Anprangerung oder Schuld-

zuweisung. Es gibt keine Guten und Bösen. Dies ist keine David gegen Goliath Situation. Es ist die Geschichte von vielen Men-schen, die auf ihre Weise mit einer Problemsituation umzugehen versuchen. 

Unsere geplanten Aufführungen mussten wegen der Pandemie immer wieder verschoben werden mussten. Not macht erfinde-risch und so zeigt der Theaterverein Bangebukse zum ersten Mal einen Film. Theresa Renn hat uns am letzten Probentag mit ihrer Kamera begleitet und festgehalten, woran wir gearbeitet haben, während die Welt wegen Corona Kopf stand. 

Vol. 4
Täter

Von Thomas Jonigk,

Regie: Sonja Streifinger

Mütter, die sich an ihren Söhnen und Töchtern vergehen. Väter, die ihre Kinder zu sexuellen Handlungen nötigen. Eltern, die missbrauchen. Eltern, die wegsehen. 

Petra und Paul teilen das gleiche Schicksal. Es führt sie zusammen und gemeinsam wagen sie den Versuch, den Missbrauch durch ihre Eltern zu stoppen. Dabei stehen ihnen Gewalt, Abhängigkeit, die Frage nach dem Eigentum und Scham wie Steine im Weg. 

 

Muss man Missbrauch so drastisch ansprechen und auf einer Theaterbühne zeigen? In Täter und einer Geschichte über die Überwindung der Sprachlosigkeit entdeckt Thomas Jonigk ganz überraschend den Stoff zu einer Komödie. 

25./ 26./ 27./ 28. April &

3./ 4. Mai 2019

GZ Schindlergut

Täter.png
Hochformat_Flyer_V5 jpeg_edited.jpg
 
 
3782b2b3-170a-426f-9cae-3a3f7d24364b.jpg
DSC_0026 2_bearbeitet_bw3.jpg

Vol. 3
Lysistrata

Nach Erich Fried,

Regie: Giuseppe Spina

25./ 26./ 27./ 28. Oktober &

2./ 3. November 2018

Freiestrasse 136, 8032 Zürich

Eine Frau, eine Idee für den Frieden: Das Ende vom Krieg? Lysistrata (aus dem Griechischen »Heeresauflöserin») gehört zu den bekanntesten Komödien des Dichters Aristophanes. 

 

Die Protagonistin Lysistrata ruft ein Bündnis von Frauen ins Leben, um sich den Männern als Kriegsverursacher sexuell zu verweigern und auf diese Weise den trojanischen Krieg zu beenden. Das Stück legt uns als Gruppe nahe, uns mit aktuellen Themen wie Geschlechterrollen, Sexualität und politischen- sowie Kriegsgeschehnissen auseinanderzusetzen und diese gemäss unserer heutigen Zeit neu zu interpretieren.

 

Vol. 2 Strassäköter

Frei nach Quentin Tarantino,

Regie Giuseppe Spina

26./ 27./ 28. Oktober 2017

Planwerkstatt, Zürich Binz

Anders als in Tarantinos Kultfilm «Reservoir Dogs» spielt Strassäköter in einem Grossraumbüro in Zürich. Acht Gangster, die sich nicht kennen, werden für einen Diamantenraub am Paradeplatz engagiert - Alltag für die hartgesottenen Kerle im schnittigen Anzug. Doch wird schnell klar, dass das ganze Vorhaben schiefgehen wird. 

IMG_9487_blau viereck.jpg
 

Vol. 1 KitchenAid

Von Giuseppe Spina

Die Gutmenschen sind los! Eine Zürcher-WG, bekannt für le-gendäre Partys wird relativ spontan in ein Wohnungsprogramm für Flüchtlinge aufgenommen. Die vier Bewohner stellen sich der Herausforderung. So weit, so gut. Was aber, wenn die Flüchtlinge nicht so hilfsbedürftig sind, wie man sie vermutet hätte? Was wenn sie, gebildeter, reifer, selb-ständiger sind als wir es selber sind?

Yanik (95 von 326)_pink2.jpg

Das Stück „KitCHen Aid“ spielt mit falschen Erwartungen.

Es will die Problematik der Flüchtlinge nicht als Tragödie behan-deln, sondern einen neuen Blickwinkel auf die anhaltende Dis-kussion werfen. Dabei sind die Figuren auf der Bühne stets mit dem eigenen Spiegelbild und mit den Erwartungen an sich 

selbst konfrontiert.